Energiesparen beim Kekse backen

Kann man beim Kekse backen Energiesparen? Und welche Rolle spielt der Backofen dabei? Wir klären auf.
Aktualisiert am: 03.11.2025
Keks auf Backpapier wird mit roter Marmelade gefüllt.

Weihnachtskekse backen?

Besonders in der Adventzeit hat man nicht nur Lust auf süße Naschereien, sondern verspürt auch den Drang danach, sich selbst ans Werk zu machen. Das richtige Rezept, gute Zutaten, etwas Zeit und die richtige Musik im Hintergrund helfen beim Gelingen. Was aber auf keinen Fall fehlen darf, sind ein paar hilfreiche Tipps zum Energiesparen in der Adventzeit, zum energieeffizienten Backen und Energiesparen in der Küche. Denn immerhin sollte sich der Küchenspaß anschließend nicht auf der Rechnung bemerkbar machen.

Energiesparen beim Keksteig machen

Backöfen sind beim Kekse backen die größten "Energiefresser". Nicht nur der Backofen braucht Strom beim Kekse backen, auch beim Teiges herstellen kann Strom gespart werden.

  1. Zimmerwarme Butter verwenden

    Der Schlüssel für leckere Kekse ist Butter. Diese muss für den perfekten Teig zimmerwarm sein und kein harter Brocken frisch aus dem Kühlschrank. Anstatt diese mit einem Topf oder der Mikrowelle auf der richtigen Stufe langsam und schonend zu schmelzen, ist es besser diese rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen. Auch das Schmelzen beziehungsweise Erwärmen der Butter in der Mikrowelle verbraucht unnötig Energie.

  2. Kneten statt Mixer!

    Gute alte Handarbeit sorgt nicht nur für die extra Prise Liebe im Teig, sondern spart auch noch Energie. Das Verwenden von einem Rührstab oder Mixer ist bei den meisten Keksteigen nicht notwendig, daher empfehlen wir die Zubereitung à la Oma.

  3. Marmelade statt Kochschokolade!

    Warum? Weil Kochschokolade, bevor Kekse darin eingetunkt oder damit verziert werden, geschmolzen werden muss. Marmelade dagegen braucht keine extra Zuwendung vor der Verwendung, man kann sie direkt ohne schmelzen oder erwärmen einsetzen. Tipp für Schoko-Liebhaber*innen: dasselbe wie für Marmelade, gilt auch für Nutella!

Energiesparen mit lohnenden Zusatzfunktionen

Elektroherde bieten heute perfekte Küchentechnik. Viele Zusatzfunktionen erleichtern die tägliche Handhabung.

Nahaufnahme eines Küchengeräts aus Edelstahl mit Bedienknöpfen und Tasten.
  1. Elektronisch geregelte Automatikprogramme

    Erleichtern die Zubereitung von Speisen wie Fleisch, Geflügel, Wild, Kuchen, Brot, Gemüse etc. Eine Anwahl von Betriebsart, Zeit und Temperatur ist nicht erforderlich.

  2. Zeitschalt-Automatik

    Mit einer Schaltuhr wird die Ein- bzw. Ausschaltzeit des Backrohres beliebig programmiert.

  3. Backwagen oder Auszugsschienen

    Diese erhöhen den Bedienungskomfort, da beide Hände frei bleiben. So kann der Backofen sicher befüllt werden bzw. die Roste sehr einfach herausgeschoben werden.

Backofen-Reinigungssysteme

Frau und Kind stehen vor einem Backofen und holen einen Kuchen heraus.
  1. Selbstreinigungssysteme

    Am wirkungsvollsten sind pyrolytische Selbstreinigungssysteme. Hier werden in einem eigenen Reinigungsvorgang bei ca. 500° C sämtliche Verschmutzungen zu Asche verbrannt. Rückstände lassen sich anschließend mit einem feuchten Tuch leicht entfernen.

  2. katalytischen Verfahren

    Bei katalytischen Verfahren werden kleinflächige Fettverschmutzungen von den speziell beschichteten Innenwänden bei jedem Bratvorgang mit mehr als 200° C abgebaut.

  3. Einweichprogramme

    Einweichprogramme erhitzen Spülmittellauge im Backrohr auf ca. 60° C. Nach dem Einweichen lassen sich Verschmutzungen leichter entfernen.

  4. Spezial-Emaillierungen

    Bei Spezial-Emaillierungen mit besonders glatter Oberfläche lassen sich Verschmutzungen leichter von den Innenflächen des Backofens und auch von den Backblechen entfernen.

Noch Fragen zum Thema Energiesparen?

Wer mehr zum Thema Energieeffizienz im Haushalt wissen möchte, ist mit einem Energiecoaching gut beraten.

Energiesparend Kekse backen » Mit diesen Tipps funktioniert's