Energiespartipps für den Herbst

Die Tage werden kürzer, draußen wird es kälter und oft steigt gleichzeitig der Energieverbrauch an. Um das dieses Jahr zu vermeiden haben wir die besten Energiespartipps für den Herbst zusammengefasst.
Aktualisiert am: 13.11.2023
Eine Frau lehnt an einem Heizkörper und schaut auf ihr Smartphone

Kühl oder warm? Bei welcher Raumtemperatur fühlst du dich am wohlsten?

Man kennt's: Die Sonnenstunden werden weniger und das Thermometer geht nachts langsam, aber sicher Richtung Gefrierpunkt geht. Die Blätter fallen von den Bäumen - der Herbst ist da. Und mit dem Herbst auch ein Anstieg des Energieverbrauchs. Wir haben deshalb die besten Energiespartipps für den Herbst zusammengefasst.

Tipp 1: Energiesparen mit der richtigen Beleuchtung

Viele kleine Hängelampen hängen von einer Decke hinunter.
Lichtinstallation

Wenn die Sonne früher untergeht, dann gehen die Lichter in der Wohnung auch früher an. Ist klar. Was auch klar ist: LED-Leuchten sind stromsparender als herkömmliche Glühbirnen.

Daher ist es schlau, die Glühbirnen in der Wohnung auf LED umzurüsten. Die sind energieeffizienter und sparen deshalb Kosten, auch wenn sie in der Anschaffung etwas teurer sind.

Tipp 2: Nicht zu früh heizen

Die Wohlfühltemperatur bewegt sich bei den meisten Menschen zwischen 20 und 22 Grad Celsius. Solange es draußen noch um die 15 Grad hat, kann man Strom sparen, indem die Heizung abgeschaltet bleibt. Übrigens: Schon 1 °C weniger Raumtemperatur spart bis zu 6 % Heizkosten.

Achtet außerdem darauf, dass die Heizkörper nicht mit Möbeln zugestellt sind. So geben sie effektiver Wärme ab.

Spätestens in die Heizsaison sollte man starten, wenn die Innentemperaturen doch einmal unter 15 Grad Celsius fallen. Denn ab da setzt du einen unbeheizten Raum der Schimmelgefahr aus.

Ein Hygrometer hilft dabei, die Raumfeuchtigkeit konstant zu messen. Die meisten Hygrometer haben heute sogar ein integriertes Thermometer. Das zeigt dir eben nicht nur die Feuchtigkeit, sondern eben auch die Temperatur eines Raums an. Falls du nun überlegst, dir ein Hygrometer zuzulegen, informiere dich am besten bei einem Fachbetrieb.

Tipp 3: Energiesparen mit richtigem Lüften

offenes Fenster mit Blick auf Bäume

Gekippte Fenster zur kalten Jahreszeit treiben deine Heizkostenrechnung in die Höhe. Denn die Außentemperatur ist viel niedriger als die gewünschte Raumtemperatur. Bei ständig gekippten Fenstern geht viel der gespeicherten Raumwärme verloren, die man dann abends nachheizen muss.

Deshalb: lieber drei bis fünf Mal täglich 10-15 Minuten Stoßlüften!

Tipp für Energiespar-Expert*innen: Auch an schönen Herbsttagen sind lange Fensteröffnungszeiten nicht gut für den Energieverbrauch.

Tipp 4: Jalousien nutzen

Vor allem, wenn es kälter wird, helfen Jalousien, Energie zu sparen. Im Herbst macht es Sinn, sie solange offenzulassen, wie Sonnenlicht in die Innenräume eindringt und diese erhitzt. Am besten schließt ihr die Jalousien vor Einbruch der Dunkelheit, um Wärmeverluste nachts zu vermeiden.

Tipp 5: Heizkörper herbst- und winterfit machen

Heizkörper

In ausgeschalteten Heizungen sammelt sich oft Luft und Wasser an. Befindet sich in den Heizkörpern aber zu viel Luft oder zu viel Wasser, arbeiten diese nicht mehr effizient. Deshalb gehört die Heizung vor der Heizperiode entlüftet

Informiert euch unbedingt über das Alter und den Zustand der Thermostatköpfe. Denn ein Wechsel veralteter Köpfe kann pro Jahr bis zu 10 Prozent der Energiekosten einsparen.

Automatisierte Temperaturregler sind in Sachen Energiesparen eine große Hilfe. Neuere Modelle können oft automatisiert erkennen, ob die Fenster geöffnet sind. Sie schalten sich dann automatisch aus, was besonders viel Energie und Geld einspart.

  1. So entlüftest du deinen Heizkörper richtig

    Heizkörper gehören regelmäßig entlüftet, am besten tut man das vor dem Wintereinbruch, denn da wird das Gute Stück bekanntlich am meisten gebraucht. Das Vorgehen dabei ist einfach:

    1. Heizkörper oberflächlich reinigen (absaugen, abstauben)
    2. Heizkörperventile/Thermostatventile aufdrehen (höchste Stufe)
    3. Heizungsanlage ausschalten (danach ca. eine halbe Stunde warten)
    4. Entlüften über das Entlüftungsventil (Behälter nicht vergessen!)
    5. Wasserdruck prüfen (der eigenen Heizungsanlage)

    Schon gewusst? Auch Fußbodenheizungen brauchen ab und zu Zuwendung, hierbei ist das gleiche Vorgehen zu beachten wie bei gewöhnlichen Radiatoren.

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