Was ist eine Kilowattstunde (kWh)?
Mittlerweile wissen wohl die meisten, dass Strom anhand der verbrauchten Kilowattstunden abgerechnet wird. Aber was ist eine Kilowattstunde überhaupt? Hier erfährst du mehr.
Schon einmal den Stromverbrauch gemessen?
Das Wichtigste in Kürze:
- Kilowattstunde (kWh) als Maßeinheit: Eine kWh entspricht dem Stromverbrauch eines Geräts mit 1.000 Watt Leistung in einer Stunde – sie ist die zentrale Einheit zur Abrechnung des Stromverbrauchs.
- Stromkosten berechnen: Der Strompreis setzt sich aus einem Grundpreis und dem Arbeitspreis pro verbrauchter kWh zusammen – je mehr verbraucht wird, desto teurer wird’s.
- Praktische Alltagsbeispiele: Mit 1 kWh kann man etwa 50 Stunden am Laptop arbeiten oder eine halbe Stunde mit einem 2.000-Watt-Föhn föhnen.
- Verbrauch selbst berechnen: Stromverbrauch lässt sich mit einer einfachen Formel berechnen: Wattzahl x Nutzungsdauer (in Stunden) ÷ 1.000 = kWh.
- Energie sparen durch Kontrolle: Strommessgeräte helfen, Stromfresser zu erkennen und gezielt den Verbrauch zu senken – das spart bares Geld.
Der Begriff „Kilowattstunde“ kommt einem ja öfter unter. Aber viele sind sich nicht 100% sicher, was das eigentlich ist. Keine Sorge, hier gibt's die Antwort!
Eine Kilowattstunde (kWh) ist die Maßeinheit für Energie. Sie gibt an, wie viel Strom ein elektrisches Gerät mit einer Leistung von 1.000 Watt innerhalb einer Stunde verbraucht oder erzeugt. Eine Kilowattstunde ist deshalb auch die Einheit, mit der unser Stromverbrauch gemessen wird.
Der Stromtarif setzt sich nämlich aus einem fixen Grundpreis und einem Arbeitspreis pro Kilowattstunde zusammen. Das heißt, je mehr Kilowattstunden verbraucht werden, desto höher sind die Kosten. Umso wichtiger ist es, zu wissen, welche Geräte wie viel Strom verbrauchen. So kann unnötiger Energieverbrauch vermieden und mehr Geld gespart werden.
Was kann man mit 1 kWh machen?
Mit 1 kWh Strom kann man schon ganz schön viel machen. Die folgenden Beispiele sind allerdings nur ungefähre Richtwerte, denn der Stromverbrauch von Elektrogeräten ist je nach Leistung unterschiedlich. Nicht jede Mikrowelle verbraucht gleich viel Energie. Mit diesen Richtwerten bekommt man aber eine grobe Vorstellung davon, was mit 1 kWh möglich ist:
- eine 60 Watt-Glühbirne 17 Stunden lang eingeschalten lassen
- ca. 50 Stunden lang am Laptop arbeiten
- eine halbe Stunde lang mit einem 2000 Watt-Föhn die Haare föhnen
- 6 Stunden lang mit der Playstation 4 spielen
- eine Ladung Wäsche bei 60 Grad waschen
Watt-Angaben auf Föhn, Playstation & Co
Die elektrische Leistung wird in Watt angegeben. Wie viele Watt unsere Elektrogeräte haben, sieht man meist gleich auf den Geräten selbst oder auf der Verpackung. Diese Info soll schon beim Kauf helfen, den Energieverbrauch des Gerätes einzuschätzen.
Eine Kilowattstunde berechnen
Den Stromverbrauch von Elektrogeräte berechnet man so: Man multipliziert die Watt-Zahl des Geräts mit den Stunden, die es benutzt wird. Das Ergebnis teilt man dann durch 1.000. So errechnet man den Stromverbrauch in Kilowattstunden für den Zeitraum, in denen das Gerät verwendet wird.
Ein praktisches Beispiel: Wie viel verbrauchen eine 60 Watt-Glühlampe und eine 11 Watt-Energiesparlampe, die jeweils fünf Stunden lang brennen?
60 Watt Glühlampe x 5 Stunden Betrieb = 300 Wh : 1000 = 0,3 kWh
11 Watt Energiesparlampe x 5 Stunden Betrieb = 55 Wh : 1000 = 0,055 kWh
Wie messe ich meinen Stromverbrauch und finde Stromfresser?
Wie viele Kilowattstunden (kWh) Strom unsere Elektrogeräte verbrauchen und welche Kosten dadurch entstehen, kann man auf mehrere Arten herausfinden. Stromfresser ausfindig machen und diese entweder ausschalten oder durch neue Geräte ersetzen, hilft dabei, euren Stromverbrauch zu verringern. Dadurch spart man natürlich Geld! Die verschiedenen Möglichkeiten zur Messung des Stromverbrauchs haben wir für euch im Blogbeitrag „Eigenen Stromverbrauch messen – so funktioniert’s“ zusammengefasst.
Fazit
Die Kilowattstunde ist mehr als nur eine Zahl auf der Stromrechnung – sie zeigt, wie viel Energie wir im Alltag wirklich nutzen. Wer weiß, wie viel Strom seine Geräte verbrauchen, kann gezielt gegensteuern, Energie sparen und so die Haushaltskosten senken.


