Mülltrennung in Wien – Wohin mit Plastikmüll, Pizzakarton & Co.?

Restmüll, Altpapier, Glas, Plastik oder doch Bio? Wir erklären, welcher Abfall in welche Tonne gehört
Aktualisiert am: 17.03.2025
Person sortiert Wertstoffe in Behälter und hält ein Glasgefäß in der Hand, in dem Papier- und Plastikgegenstände sichtbar sind.

Beachten Sie die Mülltrennung?

Das Wichtigste in Kürze

  • Gelbe Tonne: Für Leicht- und Metallverpackungen (z. B. Plastikflaschen, Getränkekartons, Aludosen). Seit 2025: Pfandflaschen & -dosen gehören nicht mehr hinein.
  • Restmüll (schwarze Tonne): Für nicht recycelbare Abfälle (z. B. Windeln, verschmutztes Papier, Keramik).
  • Altpapier: Nur sauberes, trockenes Papier und Karton. Verschmutztes oder beschichtetes Papier gehört in den Restmüll.
  • Biomüll: Nur kompostierbare Küchen- und Gartenabfälle ohne Plastik. Kein Fleisch, Fisch oder Milchprodukte.
  • Altglas: Nach Weiß- und Buntglas getrennt entsorgen. Kein Porzellan, Fensterglas oder Glühbirnen.
  • Pizzakartons: Sauber = Altpapier, fettig = Restmüll.
  • Richtige Trennung spart Ressourcen, verbessert Recycling und schützt Müllverbrennungsanlagen.
  • Wien Energie gewinnt aus Restmüll Strom und Fernwärme – jährlich rund 900.000 Tonnen werden verwertet.

Was gehört in die gelbe Tonne?

Ein Stapel wiederverwertbarer Gegenstände, darunter Dosen, Plastikflaschen, Papier und Aluminiumfolie in verschiedenen Farben.

In der gelben Tonne werden alle Leicht- und Metallverpackungen gesammelt. Seit dem 1. Januar 2025 werden österreichweit neben Plastikflaschen auch weitere Kunststoffverpackungen und Konservendosen über die Gelbe Tonne entsorgt. In Wien gibt es diese Regelung bereits seit 2023. In die gelbe Tonne gehören:

  • Plastikflaschen (z. B. für Sirup, Waschmittel, Speiseöl)
  • Getränkekartons (z. B. für Milch, Säfte)
  • Joghurtbecher
  • Plastikverpackungen von Lebensmitteln (z. B. Scheibenkäse)
  • Kunststofffolien und -säcke
  • Becher und Schalen aus Kunststoff (z. B. für Obst)
  • Alu-Dosen (z. B. für Bohnen, Tiernahrung)
  • Metallverschlüsse (z. B. von Gläsern oder Flaschen)
  • Aluschalen und -deckel (z. B. von Fertiggerichten)

Plastikflaschen, Getränkekartons, Joghurtbecher etc. müssen zwar vor dem Entsorgen nicht ausgewaschen werden, sollten aber nur vollständig geleert in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack wandern.

Pfandregelung seit 2025

Seit 1. Januar 2025 gibt es in Österreich ein Pfand von 0,25 Euro auf Kunststoffgetränkeflaschen und Getränkedosen. Diese Verpackungen sind am Pfandlogo neben dem Strichcode erkennbar und müssen künftig bei der Verkaufsstelle zurückgegeben werden, um das Pfand zurückzuerhalten. Sie gehören daher nicht mehr in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack.

Alle Geschäfte, die Pfandverpackungen verkaufen, müssen diese auch zurücknehmen – jedoch nur für Verpackungen, die der Art und Größe entsprechen, die sie selbst anbieten. Wo die Verpackung ursprünglich gekauft wurde, spielt dabei keine Rolle. Restaurants, Cafés und Imbissstände sind davon meist ausgenommen – sie müssen also kein Pfand verrechnen oder zurückzahlen.

Wo finde ich Gelbe Tonnen in Wien?

Gelbe Tonnen befinden sich in der Regel in den Müllräumen von Wohnanlagen oder an öffentlichen Sammelstellen. Um den nächstgelegenen Standort einer Gelben Tonne zu finden, kann der Stadtplan der Stadt Wien genutzt werden, auf dem alle Müllsammelstellen eingezeichnet sind.

Gelbe Säcke als Alternative für Einfamilienhaushalte

Für Einfamilienhäuser und kleinere Wohnanlagen ohne Gelbe Tonne ist der Gelbe Sack eine praktische Alternative. Hier können Plastikflaschen, Getränkekartons und Metallverpackungen gesammelt werden, bevor sie alle sechs Wochen von der MA 48 abgeholt werden. Die Abholtermine pro Haushalt können auf der Infoseite zum Gelben Sack der Stadt Wien nachgeschlagen werden. Die Gelben Säcke gibt es kostenlos bei den Wiener Mistplätzen oder in ausgewählten Bezirksämtern.

Kunststoff-Recycling

Kunststoffe, insbesondere Kunststoffflaschen, sind wertvolle Sekundärrohstoffe für die weitere Verwertung. Zudem wird durch die getrennte Sammlung Restmüll und damit Geld gespart. Weiters wird dadurch eine weitgehende Wiederverwendung der recyclingfähigen Kunststoffe ermöglicht.

Allein durch das Recycling von PET-Flaschen werden jährlich fast 10.000 Tonnen Erdöl für die Produktion dieser Flaschen eingespart.

Restmüll: Was darf in die schwarze Tonne?

vier Mülleimer

In die schwarze Tonne gehört im Allgemeinen Abfall, der nicht recycelt werden kann, frei von gefährlichen Inhaltsstoffen und nicht sperrig ist. Dazu zählen unter anderem:

  • Kunststoffteile, die nicht als Verpackung gelten (z. B. Zahnbürsten)
  • Hygieneartikel  (z. B. Windeln, Taschentücher und Binden)
  • Zigarettenstummel und Asche (gut ausgekühlt)
  • Staubsaugerbeutel
  • Beschichtetes oder verschmutztes Papier (z. B. Kassabons, Pizzakartons mit Fettflecken)
  • Keramik und Porzellan (z. B. zerbrochene Teller oder Tassen)
  • Katzenstreu und Kleintierstreu
  • Essensreste, die nicht in die Biotonne gehören (z. B. gekochte Speisen oder Knochen)

Problemstoffe wie Batterien, Elektrogeräte oder Farben und Lacke dürfen nicht in den Restmüll, sondern müssen gesondert entsorgt werden. In Wien wird die schwarze Restmülltonne mindestens einmal pro Woche geleert. In Gebieten mit besonders viel Müll, etwa in dicht bebauten Stadtteilen, kann die Abholung sogar bis zu sechsmal wöchentlich erfolgen.

Verwertung von Restmüll

Der Wiener Restmüll wird gemeinsam mit anderen brennbaren Abfällen wie Sperrmüll und Papierkorbabfällen der Straßenreinigung (MA 48) in einer der Wiener Müllverbrennungsanlagen unter Erzeugung von Strom und Fernwärme verbrannt.

In den Müllverbrennungsanlagen Flötzersteig, Spittelau und Pfaffenau kann Restmüll angeliefert und verbrannt werden. Die dabei entstehenden Verbrennungsrückstände (Asche und Schlacke) werden in der Abfallbehandlungsanlage (Rinterzelt) von Eisen- und Buntmetallen befreit. Anschließend werden sie zu Aschen- und Schlackenbeton verfestigt und schließlich auf der Deponie Rautenweg umweltgerecht abgelagert.

Altpapier: Darauf sollte geachtet werden

Ein voller Papierkorb mit zerknüllten Papieren auf einem Schreibtisch in einem Büro.

Durch das Recycling von Altpapier werden jährlich 270.000 Tonnen Holz eingespart. Doch nicht alles, was nach Papier aussieht, darf auch ins Altpapier. Hier ein Überblick, was hinein darf – und was nicht.

Was darf ins Altpapier?

Diese Materialien können recycelt werden und gehören deshalb in die Altpapiertonne:

  • Zeitungen, Zeitschriften und Magazine
  • Bücher ohne Kunststoffeinband
  • Broschüren und Prospekte
  • Schreibpapier, Schulhefte und Notizzettel
  • Papiertüten und -sackerl
  • Kartons und Wellpappe (bitte platzsparend zusammenfalten)
  • Verpackungen aus Papier oder Karton (z. B. Müslikartons, Schuhkartons)
  • Briefumschläge mit oder ohne Sichtfenster
  • blaue Kassabons

Um in der Altpapiertonne Platz zu sparen, sollten große Kartonagen und Schachteln vor dem Einwurf gefaltet oder zerkleinert werden. Papier sollte dagegen möglichst im Ganzen entsorgt werden. Plastikfolien oder Metallklammern an Zeitschriften und Verpackungen sollten, wenn möglich, vorher entfernt werden. Wichtig ist außerdem, dass das Altpapier trocken bleibt, da feuchtes oder nasses Papier schlechter recycelt werden kann.

Was gehört nicht ins Altpapier?

Diese Materialien müssen im Restmüll entsorgt werden, da sie nicht recycelt werden können:

  • Beschichtetes oder verschmutztes Papier (z. B. beschichtete Tiefkühlverpackungen)
  • Fotos und Fotopapier
  • weiße Kassabons und Thermopapier
  • Tapetenreste
  • Taschentücher, Küchenrollen und Servietten
  • Getränkekartons (kommen in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack)

Dürfen Bücher ins Altpapier?

Bücher sind wertvoll! Sie können anderen Leser*innen noch viel Freude bereiten. Auf allen Wiener Müllplätzen gibt es umgebaute Telefonzellen, die als Bücherschränke dienen. Einfach ein Buch hineinlegen oder mitnehmen.

Generell dürfen Bücher aber schon im Altpapier entsorgt werden, allerdings nur ohne Kunststoffeinband. Taschenbücher oder gebundene Bücher mit Pappdeckel können problemlos recycelt werden.

Wo entsorge ich Pizzakartons richtig?

Wo Pizzakartons entsorgt werden müssen, ist nicht ganz eindeutig zu sagen, denn es kommt ganz darauf an. Ist der Karton sauber und fettfrei, kann er in die Altpapiertonne. Ist er jedoch mit Fett, Käseresten oder Saucen verschmutzt, gehört er in den Restmüll, da verunreinigtes Papier das Recycling stört. Am besten wird der saubere Teil abgetrennt und zum Altpapier gegeben, während der verschmutzte Teil im Restmüll entsorgt wird.

Altpapier-Recycling

Altpapier wird zur Herstellung von Recyclingpapier, Faltschachtelkarton, Wellpappe, Verpackungspapier, Zeitungsdruckpapier und Hygienepapier verwendet. Durch das Recycling von Altpapier werden jährlich 270.000 Tonnen Holz eingespart.

Das heißt, es wird das Fällen von 480.000 Bäumen pro Jahr vermieden. Durch Altpapierrecycling wird nicht nur Holz, sondern auch Wasser und Energie eingespart. Denn bei der Herstellung von Recyclingpapier werden im Vergleich zu weißem Neupapier 95 Prozent weniger Wasser und 60 Prozent weniger Energie verbraucht.

Was zählt zum Biomüll und wie wird er entsorgt?

In die Biotonne gehören nur Abfälle ohne Plastiksack, die auch auf dem Komposthaufen landen würden. In Wien stehen Biotonnen in vielen Wohnanlagen sowie auf Müllsammelstellen zur Verfügung. Als Biomüll gelten:

  • Obst- und Gemüseschalen
  • Kaffeefilter und Teebeutel (ohne Plastik)
  • Eierschalen
  • Gartenabfälle wie Laub, Gras- und Heckenschnitt
  • Welke Blumen und Topfpflanzen (ohne Plastiktopf)
  • Essensreste pflanzlicher Herkunft (z. B. Brot, Reis, Nudeln)
  • Küchenpapier und Servietten (wenn nicht mit Chemikalien verschmutzt)

Was darf nicht in die Biotonne?

Bestimmte Abfälle können den Kompostierungsprozess stören oder Schädlinge anlocken. Diese Materialien sollten daher anders entsorgt werden:

  • Fleisch, Fisch und Knochen gehören in den Restmüll
  • Milchprodukte (z. B. Käse, Joghurt oder Butter) gehören in den Restmüll
  • Gekochte Speisereste, insbesondere fettige oder stark gewürzte Speisen, gehören in den Restmüll
  • Plastiksackerl, auch wenn sie als „biologisch abbaubar“ gekennzeichnet sind, gehören in den Restmüll
  • Katzenstreu und Hundekot gehören in den Restmüll
  • Altspeisefette und -Öle können im Ölbehälter gesammelt und kostenlos bei Mistplätzen und Problemstoffsammelstellen abgegeben werden
  • Erde und große Äste können bei Mistplätzen abgegeben werden

Verwertung von Biomüll

Wenn es nur um die Verbrennung geht, ist Biomüll im Restmüll kein Problem. Aus ökologischer Sicht ist es aber natürlich besser, ihn getrennt zu verwerten. Er wird dann kompostiert oder vergärt und zur Erzeugung von Biogas genutzt. Jährlich werden rund 100.000 Tonnen des wertvollen Materials gesammelt und zu hochwertigem Kompost verarbeitet. Das Endprodukt Kompost kann bei den Wiener Mistplätzen in Haushaltsmengen kostenlos abgeholt werden.

Glas richtig entsorgen: Weißglas & Buntglas

Glasmüll wird nach Weiß- und Buntglas getrennt in speziellen Containern entsorgt, die in der ganzen Stadt zu finden sind. Weißglas umfasst klare Flaschen und Gläser, während Buntglas alle farbigen Glasverpackungen wie grüne oder braune Flaschen enthält.

Eine einzelne grüne Flasche kann 500 Kilo farbloses Glas grün färben. Das Trennen ist also besonders wichtig! Auch eine leicht eingefärbte weiße Flasche gehört ins Buntglas.

Die richtige Vorbereitung von Glasmüll

Glasverpackungen müssen vor der Entsorgung geleert, aber nicht unbedingt ausgewaschen werden. Denn bevor das Altglas für die Wiederverwertung eingeschmolzen wird, wird es ohnehin industriell gereinigt. Deckel, Korken und Verschlüsse sollten entfernt und in der Gelben Tonne entsorgt werden, da sie aus Metall oder Plastik bestehen. Kleine Reste wie Etiketten oder Klebereste sind unproblematisch und müssen nicht entfernt werden.

Was darf nicht in den Glascontainer?

Diese Gegenstände müssen anders entsorgt werden:

  • Keramik, Porzellan und Steingut (z. B. Tassen, Teller) gehören in kleinen Mengen in den Restmüll oder, wenn es sich um große Mengen oder sperrige Teile handelt, zum Mistplatz
  • Fenster- und Spiegelglas kann bei einem Mistplatz abgegeben werden
  • Kristall- und Trinkgläser haben eine andere Zusammensetzung als Verpackungsglas und gehören in den Restmüll
  • Glühbirnen und Energiesparlampen; klassische Glühbirnen gehören in den Restmüll, Energiesparlampen müssen gesondert entsorgt werden (z. B. bei Mistplätzen oder im Handel)
  • Laborglas und feuerfestes Glas (z. B. Jenaer Glas, Backofenschalen) gehören in den Restmüll

Verwertung von Altglas

Das Altglas wird in Glashütten zur Herstellung neuer Flaschen verwendet. Das spart wertvolle Rohstoffe. Nur Behälterglas ist aufgrund seiner Materialeigenschaften für das Recycling geeignet. 

Keinesfalls aber Spiegel, Drahtglas, Fensterglas oder Glühbirnen. Der Grund dafür liegt im unterschiedlichen Schmelzverhalten.

In Wien werden jährlich rund 27.000 Tonnen Altglas gesammelt. Durch das Recycling von Altglas werden jährlich mehr als 250.000 Tonnen Primärrohstoffe wie Quarzsand, Kalkstein, Dolomit und Soda für die Glasproduktion eingespart.

Warum ist richtige Mülltrennung wichtig?

Auf dem ersten Blick scheint die Mülltrennung für die Müllverbrennung nicht relevant zu sein, da sowieso alles verbrannt wird. Tatsächlich spielt sie aber für die Erhaltung der Ressourcen und die Energiegewinnung eine entscheidende Rolle:

  1. Effizienz der Verbrennung

    Unterschiedliche Materialien verbrennen bei unterschiedlichen Temperaturen und mit unterschiedlicher Effizienz. Durch die Trennung bestimmter Abfallarten, wie z.B. Bioabfall oder Kunststoffe, kann der Verbrennungsprozess optimiert werden, was zu einer effizienteren Energiegewinnung führt.

  2. Schadstoffreduzierung

    Batterien oder elektronische Geräte haben in der thermischen Abfallverwertungsanlage nichts verloren. Diese setzen bei der Verbrennung schädliche Stoffe oder Chemikalien frei, die dann von modernsten Abgasreinigungstechnologien herausgefiltert und gereinigt werden müssen.

    Wenn Batterien allerdings dem Recycling-Prozess zugeführt werden, kann dies umgangen werden und viele wichtige Metalle wiederverwendet werden. 

  3. Schonung der Anlagen

    Einige Abfälle sind für die Verbrennung nicht geeignet und können die Anlagen schädigen.

    Wien ist das Bundesland mit der besten Sammelqualität in Österreich. Auch im Vergleich mit anderen europäischen Städten braucht sich Wien in Sachen Sammelmoral nicht zu verstecken!

  4. Wozu brauchen Müllverbrennungsanlagen Müll?

    Müllverbrennungsanlagen nutzen die bei der Verbrennung von Abfällen entstehende Wärme, um Energie in Form von Strom und/oder Wärme zu erzeugen. Dieser Prozess, der auch als thermische Abfallbehandlung bezeichnet wird, trägt zur Reduzierung des Abfallvolumens bei und stellt eine alternative Energiequelle dar.

    In den Müllverbrennungsanlagen von Wien Energie werden jährlich rund 900.000 Tonnen Müll, Sondermüll und Klärschlamm verwertet. Die dabei gewonnene Wärmeenergie beträgt rund 1,5 Millionen Megawattstunden pro Jahr und wird ganzjährig in das Fernwärmenetz eingespeist.

Viele Stoffe im Abfall sind wertvoll und können wieder zu neuen Produkten verarbeitet werden. Metalle, Glas und bestimmte Kunststoffe können effektiv recycelt werden. Durch die Trennung dieser Stoffe vor der Verbrennung können Ressourcen geschont und der Bedarf an Rohstoffen reduziert werden. Um zu wissen, was wohin gehört, gibt es das praktische Trenn ABC der Stadt Wien. Im Sinne der Abfallvermeidung können funktionsfähige Altwaren wie Möbel, Kleidung, Geschirr, aber auch Sportartikel, Spielsachen, Bücher etc. in der 48er Tandler-Box abgegeben werden.

Diese befindet sich auf jedem Wiener Mistplatz. Die abgegebenen Gegenstände werden entweder verkauft oder an karitative Einrichtungen weitergegeben. 

Fazit

Richtige Mülltrennung ist ein zentraler Beitrag zum Umweltschutz und zur Ressourcenschonung – auch in einer Stadt wie Wien, die bereits eine der besten Sammelqualitäten Europas aufweist. Wer weiß, was wohin gehört, ermöglicht effizientes Recycling, reduziert Schadstoffe und unterstützt die Energiegewinnung aus Abfall.

Ob Gelbe Tonne, Altpapier oder Biomüll – jede richtige Entscheidung bei der Entsorgung zählt. Und wer noch unsicher ist, findet im Trenn-ABC der Stadt Wien oder auf den Mistplätzen hilfreiche Unterstützung.

Mülltrennung in Wien » Was gehört in die gelbe Tonne?